Wie würde ein Werbefilm über das Emsland aussehen, bei dem Quentin Tarantino Regie führte oder der Pirat Jack Sparrow als Erzähler zu hören ist? In dem viertägigen Filmworkshop werden die Teilnehmenden sowohl die Geschichte des Mediums Film als PR-Werkzeug betrachten, als auch selbst filmschaffend werden. Der Kurs setzt sich aus einem Mix an Filmgeschichte und -theorie und einem Praxisteil zusammen. Philipp Koch, Videograf und Filmemacher aus Frankfurt, wird anhand von bekannten Filmbeispielen die Grundlagen der Filmsprache (Dramaturgie, Schnitt, Kameraperspektive) und mit Bezug auf die Emsland-Werbefilme „Moordämmerung“ und „Sechzig x Hundert - eine Emslandreportage“ einordnen. Anschließend werden in der Gruppe kurze Szenen anhand eines Storyboards entwickelt und gedreht. Die Teilnehmenden gestalten den Film aktiv mit! Zum Schluss folgen der Schnitt, Editierung und die Präsentation des Films im Stadtmuseum. Der Workshop richtet sich an alle Filminteressierten ab 16 Jahre und soll neben der eigenen Kreativität, das Verständnis für die Zusammenhänge von Filmhistorie und heutigen Ausdrucksformen herstellen. Der Kurs findet sowohl im Stadtmuseum als auch an verschiedenen Outdoor-Locations statt. Es sind keine Vorkenntnisse oder Equipment erforderlich.
Ablauf:
Freitag, 17. April, 17 – 21 Uhr: Allgemeine Einführung in die Filmtheorie und Analyse des Propagandafilmes „Moordämmerung“ (BRD, 1952)
Samstag, 18. April, 10 – 18 Uhr: Konzeptentwicklung, Entwerfen eines Drehbuches und erste Drehsequenzen
Sonntag, 19. April, 10 – 18 Uhr: Filmdreh, Endfassung und Schnitt
Kosten:
| 175 € | für Erwachsene ab 25 Jahren |
| 150 € | für Schüler, Studenten und Auszubildende bis 25 Jahre |
